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Citypastoral im Kirchenfoyer

Das Kirchenfoyer und die Menschen dahinter

Das Kirchenfoyer ist Schaufenster und Gesicht einer gastfreundlichen und einladenden Kirche. Es bietet Besucherinnen und Besuchern unterschiedliche Formen der Begegnung mit Religion und Kirche sowie Informationen zu kirchlich-kulturellen Themen an. Begleitet von einem Pastoralreferenten und einem Referenten mit halber Stelle hat das Team von ca. 70 Ehrenamtlichen einen ganz wesentlichen Anteil daran, dass das Kirchenfoyer ein lebendiger Ort der Begegnung ist.

Das Team der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfasst zur Zeit etwa 70 Personen. Sie kommen aus unterschiedlichen Berufen und verschiedenen Lebenssituationen. Was sie motiviert, erfahren Sie exemplarisch hier:

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Sr. Silvia-Johanna

 “Mir liegen besonders die Menschen am Herzen, die nicht (mehr) glauben können oder wollen, und die vielen, die sonst vielleicht niemanden haben, der ihnen zuhört.”

Seit meiner Aufnahme in den Orden lebe ich in der ...

Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung. Als Ausgleich zu der vorwiegenden Verwaltungstätigkeit in unserer Ordensgemeinschaft suchte ich 2016 eine Möglichkeit, mit unterschiedlichsten Menschen in Kontakt zu kommen und dabei für unsere Gemeinschaft „Gesicht zu zeigen“.  Mir liegen besonders die Menschen am Herzen, die nicht (mehr) glauben können oder wollen, und die vielen, die sonst vielleicht niemanden haben, der ihnen zuhört.

Immer wieder gibt es Begegnungen mit Gästen, die mich aus unterschiedlichsten Gründen tief bewegen – weit über die eigentliche „Dienstzeit“ hinaus. Häufig bringe ich sie direkt im Anschluss mit Dank oder Fürbitte in der Anbetungskirche nochmal vor Gott. Ich glaube, dass unser Dasein und Zuhören etwas bewirkt, was nicht immer sofort sichtbar ist, was ich selbst nicht „machen“ kann, wofür ich aber den Boden bereiten kann.

Besonders attraktiv finde ich die Kontakte zu den Kolleginnen und Kollegen mit ihren Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen und den wertschätzenden, herzlichen Umgang miteinander. Da ich noch voll berufstätig bin, finde ich es auch gut, nichts vorbereiten zu müssen, aber auch nicht zu können. Letzteres ist eine gute Übung, mich immer wieder ganz auf die Person und Situation einzulassen, die mir gerade begegnet. Es ist immer Begegnung, die im Augenblick stattfindet.

Klaus Herold

“Im Kirchenfoyer kann ich mithelfen, dass Kirche freundlich und selbstlos in unserer Stadt präsent ist.”

Nach der Pensionierung wollte ich weiter aktiv ...

bleiben. Im Kirchenfoyer bin ich gemeinsam mit anderen Mitarbeitern für jede Art von Besucher da, höre zu, lerne dabei, informiere, diskutiere und helfe bzw. vermittle Hilfe. Mich motiviert, dass unsere Gäste für unser Engagement dankbar sind und dies auch nicht selten zeigen.
Im REM, dem Rat ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, entwickeln wir unser Modell citypastoraler Arbeit praktisch und theoretisch weiter. Bei der Mitarbeit im Arbeitskreis zum jährlichen Cityadvent ist und bleibt es eine besondere Herausforderung, im Kontext der Weihnachtsmärkte eine Ausstellung zu gestalten, die unsere christliche Hoffnung im Gespräch hält. Hier motivieren mich insbesondere aber auch Können und Engagement der Mitarbeitenden.

Antonius Burges

Antonius Burges

“Auf jeden Fall kann im Kirchenfoyer jeder mit seinen persönlichen Fähigkeiten gut zum Zuge kommen.”

Meine Motivation zur Mitarbeit im...

Kirchenfoyer hat mit einem weit zurückliegenden, zufälligen Besuch im Kirchenfoyer noch in meiner Arbeitsphase zu tun. Die Atmosphäre (Zeit für Gespräche, Leseangebote, kein Kommerz, Ruhe) hat bei mir den Eindruck hinterlassen: Sehr angenehm, das passt zu mir! Daran habe ich mich nach meinem Berufsausstieg erinnert und mich nach der Möglichkeit einer ehrenamtlichen Mitarbeit erkundigt. Eine sehr nette Kollegin, die gerade Dienst hatte, hat meinen Eindruck aus meinem früheren Besuch bestätigt: Hier herrscht ein Klima von Zugewandtheit und Offenheit.

Zwei Aspekte schätze ich besonders: Es gibt ein breites Spektrum an interessanten Tätigkeiten während des Dienstes: In erster Linie Zuhören bei all den Gesprächen, die sich mit den unterschiedlichsten Gästen entwickeln, Tipps und Hilfestellungen bei praktischen Lebensfragen, darüber hinaus auch handwerkliche und planerische Fähigkeiten bei Projekten (Ausstellungen, Cityadvent…). Auf jeden Fall kann da jeder mit seinen persönlichen Fähigkeiten gut zum Zuge kommen. Neue Mitarbeiter werden mit großer Offenheit aufgenommen und in einer Ausbildungsphase gut auf die Anforderungen im Kirchenfoyer vorbereitet.

Christine Pokora

“Der Dienst im Kirchenfoyer ist etwas Besonderes für mich. Durch die vielen Kontakte, lernte ich mich von einer anderen Seite kennen.”

Nach meinem Berufsleben kam für mich...

der richtige Zeitpunkt, mich ehrenamtlich zu engagieren. Zuerst habe ich mich mehrere Jahre um die Einkäufe des Kirchenfoyers gekümmert. Es hat mit gefallen, Gäste und Mitarbeiter zu „verwöhnen“. Aktuell engagiere ich mich im Bauausschuss, in dem wir vor ein paar Wochen nach einer geeigneten neuen Kaffee- und Spülmaschine gesucht haben. Ich würde das Ehrenamt im Kirchenfoyer Menschen empfehlen, die immer wieder Neues mit den vielfältigen Besuchern und Gästen erleben möchten.

Hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Rupert König
Thomas Kamm
Ann Kathrin Balhar

Rupert König

Leiter des Kirchenfoyers

Pastoralreferent,
Dipl. Religionspädagoge, Dipl. Pädagoge
Supervisor M.A.

Tel: 0251 3999843-40
koenig-ru@bistum-muenster.de

Thomas Kamm

Mitarbeiter des Kirchenfoyers

Dipl. Theologe/ Dipl. Sozialpädagoge
Supervisor DGSV
Onlineberater 

Tel: 0251 3999843-11
kamm-t@bistum-muenster.de

Ann-Katrin Balhar

Sekretariat des Kirchenfoyers

Kauffrau für Büromanagement
Ausbildungsbeauftragte im Stadtdekanat und Kirchenfoyer

Tel: 0251 3999843-10
balhar@bistum-muenster.de

Unser Netzwerk

Über die Jahre hinweg hat sich ein Kreis von Menschen und Institutionen gebildet, mit denen wir gut und gerne zusammenarbeiten!

Das Kirchenfoyer

Das Kirchenfoyer ist eine citypastorale Einrichtung der katholischen Kirche in Münster, in der Christen beider Konfessionen zusammenarbeiten. Sein Träger ist das Katholische Stadtdekanat e.V.

Citypastoral und Geschichte des Kirchenfoyers

Citypastoral - was ist gemeint?

Als Citypastoral werden Angebote bezeichnet, die sich in größeren Städten im Innenstadtbereich ansiedeln und die Gemeindepastoral ergänzen. Das können spezielle Einrichtungen wie das Kirchenfoyer Münster sein, aber auch freie Angebote von und in Citykirchen oder kreative Projekte auf den Straßen der Stadt.

Citypastoral möchte die Menschen – unabhängig von ihrer Kirchenbindung – ansprechen, die in die Stadt kommen und offen sind für das, was dort gezeigt und geboten wird. Dabei werden Menschen in ihrer Freiheit und ihrer Art zu leben ernstgenommen. Gesucht wird der situative Kontakt, weniger die dauerhafte Gemeindebildung.

In Gesprächen auf Augenhöhe wird ein unkomplizierter Kontakt angeboten. Menschen begegnen in ihrer Lebenswelt engagierten Christen, die für sie ansprechbar sind und sich Zeit nehmen. Die Kontakte dürfen vorläufig und unverbindlich sein, können sich aber in der Begegnung auch vertiefen. Serviceangebote wie Still- und Wickelmöglichkeit, Kaffeeverkauf, Wiedereintritt in eine der beiden großen Kirchen oder der Verkauf von Artikeln mit religiösen Inhalten erweitern das Profil citypastoraler Angebote.

Citypastorale Einrichtungen wollen durch Präsenzdienste und Aktionen im Schnittpunkt städtischen Lebens aufmerksam und neugierig machen auf ein Leben im Geiste Jesu und der Kirchen, die ihm nachfolgen. Kontaktflächen über Kunst und Kultur bilden einen weiteren Ansatzpunkt für die Begegnung. Offenheit, Neugier und Zugewandtheit gegenüber den Menschen in der Stadt sind citypastoraler Markenkern.

Das Kirchenfoyer Münster umfasst eine Informationsstelle über das kirchliche Leben in Münster, lädt ein zum Verweilen bei einer Tasse Kaffee oder der Lektüre einer Zeitung. Es ist Ausstellungs- und Veranstaltungsort für Künstlerinnen und Künstler, die sich in ihrer Kunst mit religiösen Fragestellungen auseinandersetzen und damit Besucher inspirieren. Das Kirchenfoyer ist Treffpunkt vielfältiger Gruppen und Initiativen wie etwa Bibelkreisen oder Klimagesprächen sowie Ausgangspunkt für Kirchenführungen.

Schon seit längerer Zeit gibt es citypastorale Einrichtungen z.B. in Köln, Düsseldorf, Bonn oder Rotterdam. Anfang der 2000er Jahre erlebt die citypastorale Bewegung eine neue Dynamik. Viele neue Projekte, darunter auch das Kirchenfoyer Münster, wurden initiiert. Im ökumenischen „Netzwerk Citykirchenprojekte“ (mitbegründet durch das Kirchenfoyer 2004) organisieren sich diese vielfältigen Initiativen, tauschen sich aus und unterstützen sich bei der Weiterentwicklung der citypastoralen Konzepte.

Flyer Netzwerk Citykirchenprojekte

Geschichte des Kirchenfoyers

2001  Auf Initiative von Stadtdechant Pfr. Scharf (†) und Weihbischof Ostermann (†), u. a., wird versucht, die Bistumsleitung für eine Anmietung und einen Umbau der ehemaligen Geschäftsräume des Paramentenladens Glass-Egeling an der Salzstr. 1 zu gewinnen.

2002  Anfang des Jahres wird eine Projektphase “Kirchenfoyer” von fünf Jahren durch Generalvikar Kleyboldt genehmigt. Mitte des Jahres wird Franz-Thomas Sonka zum Leiter des zu gründenden Kirchenfoyers ernannt und mit der Aufgabe betraut, ein Konzept dafür zu entwickeln sowie ein ehrenamtliches Mitarbeiter*innen-Team aufzubauen und zu schulen. Parallel wird das Architekturbüro Ubbenhorst u. Westphal mit dem Umbau der Räumlichkeiten an der Salzstraße beauftragt.

2003  Am 8. März erfolgt die feierliche Eröffnung des neuen Kirchenfoyers durch Bischof Dr. Reinhard Lettmann.

2007 Am Ende der Projektphase wird der Rat der Ehrenamtlichen (REM) gegründet. Er soll den Leiter zu unterstützen und die Interessen der Ehrenamtlichen gegenüber dem Stadtdekanat und der Bistumsleitung vertreten.

2008 Im August übernimmt Josef Rauschel als neuer Leiter die Aufgabe von Franz-Thomas Sonka, der wieder ins Bischöfliche Generalvikariat wechselt. Damit zeigt sich die Bistumsleitung überzeugt vom Erfolg des Projektes und ermöglicht dessen unbefristete Fortführung.

2013 Das 10jährige Bestehen wird mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert.
Ende des Jahres übergibt Josef Rauschel die Leitung an Dr. Frank Maier-Hamidi, der das Kirchenfoyer bis zum Oktober 2015 leitet.

2016 Am 1. Februar übernimmt Rupert König die Leitung des Kirchenfoyers und ist wie seine Vorgänger mit der Weiterentwicklung der Citypastoral in Münster beauftragt.

2018 Das Kirchenfoyer führt während des Katholikentages in Münster zahlreiche Aktionen durch.

2020 Im Februar 2020 stößt Thomas Kamm als neuer Mitarbeiter zum Team der Hauptamtlichen des Kirchenfoyers hinzu.

2021 Das Kirchenfoyer wird grundlegend renoviert und vom Architekturbüro Grimme neu gestaltet.

 

Kirchenfoyer Münster
Kirchenfoyer Münster
Kirchenfoyer Münster
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