Über uns

Das Kirchenfoyer und die Menschen dahinter

Das Kirchenfoyer ist Schaufenster und Gesicht einer gastfreundlichen und einladenden Kirche. Es bietet Besucherinnen und Besuchern unterschiedliche Formen der Begegnung mit Religion und Kirche sowie Informationen zu kirchlich-kulturellen Themen an. Begleitet von einem Pastoralreferenten und einem Referenten mit halber Stelle hat das Team von ca. 70 Ehrenamtlichen einen ganz wesentlichen Anteil daran, dass das Kirchenfoyer ein lebendiger Ort der Begegnung ist.

Hier stellen wir einige davon exemplarisch vor:

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Sr. Silvia-Johanna

  • Verwaltungsfachkraft in der Ordensgemeinschaft Schwester von der Göttlichen Vorsehung
  • im Kirchenfoyer: Mitglied des Teams für den Präsenzdienst
  • seit 2016 im Team

“Mir liegen besonders die Menschen am Herzen, die nicht (mehr) glauben können oder wollen, und die vielen, die sonst vielleicht niemanden haben, der ihnen zuhört.”

Der Austausch mit Gästen, aber auch mit den Kolleginnen...

 und Kollegen im Kirchenfoyer lässt mich immer wieder über den eigenen Tellerrand schauen. Manchmal gibt es Begegnungen mit Gästen, die mich tief bewegen. Ich bringe sie dann oft direkt im Anschluss mit Dank oder Fürbitte in der Anbetungskirche nochmal vor Gott. Ich glaube, dass unser Dasein und Zuhören etwas bewirkt, was nicht immer sofort sichtbar ist und was ich selbst nicht „machen“ kann, wofür ich aber den Boden bereiten kann.

Klaus Herold

  • Gymnasiallehrer und Schulleiter (pensioniert)
  • im Kirchenfoyer: Rat ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 2014-2020 Arbeitskreis Cityadvent
  • seit 2009 im Team

“Im Kirchenfoyer kann ich mithelfen, dass Kirche freundlich und selbstlos in unserer Stadt präsent ist.”

Nach der Pensionierung wollte ich weiter aktiv bleiben...

Nach der Pensionierung wollte ich weiter aktiv bleiben. Im Kirchenfoyer bin ich gemeinsam mit anderen Mitarbeitern für jede Art von Besucher da, höre zu, lerne dabei, informiere, diskutiere und helfe bzw. vermittle Hilfe. Mich motiviert, dass unsere Gäste für unser Engagement dankbar sind und dies auch nicht selten zeigen.
Im REM, dem Rat ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, entwickeln wir unser Modell citypastoraler Arbeit praktisch und theoretisch weiter. Bei der Mitarbeit im Arbeitskreis zum jährlichen Cityadvent ist und bleibt es eine besondere Herausforderung, im Kontext der Weihnachtsmärkte eine Ausstellung zu gestalten, die unsere christliche Hoffnung im Gespräch hält. Hier motiviert mich insbesondere aber auch das Können und das Engagement der Mitarbeitenden.

Monika Arndt

  • Freiberuflerin
  • im Kirchenfoyer: Leitung eines Bibelkreises
  • seit 2013 im Team

“Alles wirkliche Leben ist Begegnung.” (Martin Buber)

Die Begegnung mit den Menschen...

die im Kirchenfoyer eine Anlaufstelle finden, macht mir Freude. Ich bin überzeugt, dass Gott Menschen durch Menschen berühren möchte, dass es um das schlichte Dasein füreinander, um „Präsenz“ geht.
Im Bibelkreis sind wir eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Menschen. Es gibt eine Art Kernteam und wechselnde spontane Besucher. So weiß man nie genau, was bzw. wer einen gerade erwartet. Es ist für mich eine besondere Art, dem Gott des Lebens nachzuspüren. Dabei kommen das Leben und der Glauben der Anwesenden zur Sprache, ihre Fragen und Zweifel, ihre Sorgen und Hoffnungen. Es macht mich froh, wenn sie am Ende des Treffens mit einem Lächeln nach Hause gehen.

Christine Pokora

  • Bei der Deutschen Rentenversicherung beschäftigt
  • Im Kirchenfoyer lange für den Einkauf zuständig
  • Seit 2016 im Team des Präsenzdienstes

“Der Dienst im Kirchenfoyer ist etwas Besonderes für mich. Durch die vielen Kontakte, lernte ich mich von einer anderen Seite kennen.”

Nach meinem Berufsleben kam für mich...

der richtige Zeitpunkt, mich ehrenamtlich zu engagieren. Zuerst habe ich mich mehrere Jahre um die Einkäufe des Kirchenfoyers gekümmert. Es hat mit gefallen Gäste und Mitarbeiter zu „verwöhnen“. Aktuell engagiere ich mich im Bauausschuss, in dem wir vor ein paar Wochen nach einer geeigneten neuen Kaffee- und Spülmaschine gesucht haben. Ich würde das Ehrenamt im Kirchenfoyer Menschen empfehlen, die immer wieder Neues mit den vielfältigen Besuchern und Gästen erleben möchten.

Hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Rupert König

Leiter des Kirchenfoyers

Pastoralreferent, Dipl. Religionspädagoge., Dipl. Pädagoge Supervisor M.A.

Tel:0251-3999843-40
koenig-ru@bistum-muenster.de

Thomas Kamm

Mitarbeiter des Kirchenfoyers

Dipl. Theologe/ Dipl. Sozialpädagoge
Supervisor DGSV
Onlineberater DGOB

Tel: 0251 3999843-11
kamm-t@bistum-muenster.de

Ann-Katrin Balhar

Sekretariat des Kirchenfoyers

Kauffrau für Büromanagement
Ausbildungsbeauftragte im Stadtdekanat und Kirchenfoyer

Tel: 0251 3999843-10
balhar@bistum-muenster.de

Das Kirchenfoyer

Das Kirchenfoyer ist eine citypastorale Einrichtung der katholischen Kirche in Münster in der Trägerschaft des Katholischen Stadtdekanats e.V., in der Christen beider Konfessionen zusammenarbeiten.

Citypastoral und Geschichte des Kirchenfoyers

Citypastoral

Citypastorale Konzepte orientieren sich daran, wo Menschen unterwegs sind oder sich in der City aufhalten. Vorübergehende Begegnungen und der zwanglose Kontakt zu den Kirchen stehen im Vordergrund. Damit hebt sich die Citypastoral von der  Gemeindepastoral ab und versteht sich als diese ergänzendes Angebot.
Qualitätsmerkmal von Citypastoral ist ihre Offenheit und Neugier. Hier begegnen Menschen in ihrer alltäglichen Lebenswelt andere Menschen, die sich Zeit nehmen und ansprechbar sind. Citypastoral will Menschen mit Gott neu in Berührung bringen, sie gleichzeitig in ihrer Freiheit ernst nehmen und Begegnungsflächen mit Kirche und Kultur eröffnen. 
Vereinzelt gab es schon seit geraumer Zeit citypastorale Einrichtungen, z. B. in Köln, Bonn oder Rotterdam. Anfang der 2000er Jahre nahm diese Bewegung Fahrt auf. Viele neue Projekte wurden initiiert. Das Kirchenfoyer in Münster gehört dazu und ist Gründungsmitglied im neuen ökumenischen „Netzwerk Citykirchenprojekte“ (2004).

Geschichte

2001  Auf Initiative von Stadtdechant Pfr. Scharf und Weihbischof Ostermann, u. a., wird versucht, die Bistumsleitung für eine Anmietung und einen Umbau der ehemaligen Geschäftsräume des Paramenteladens Glass-Egeling an der Salzstr. 1 zu gewinnen.

2002  Anfang des Jahres wird das Kirchenfoyer für eine Projektphase von 5 Jahren durch Generalvikar Kleyboldt genehmigt. Mitte des Jahres wird Franz-Thomas Sonka zum Leiter des zu gründenden Kirchenfoyers ernannt und mit der Aufgabe betraut, ein Konzept dafür zu entwickeln sowie ein ehrenamtliches Mitarbeiter*innen-Team aufzubauen und zu schulen. Parallel wird das Architekturbüro Ubbenhorst u. Westphal mit dem Umbau der Räumlichkeiten an der Salzstraße beauftragt.

2003  Am 8. März erfolgt die feierliche Eröffnung des neuen Kirchenfoyers durch Bischof Dr. Reinhard Lettmann.

2007 Am Ende der Projektphase wird der Rat der Ehrenamtlichen REM gegründet, um die Interessen der Ehrenamtlichen gegenüber der Bistumsleitung zu vertreten und den Leiter zu unterstützen.

2008 Im August übernimmt Josef Rauschel als neuer Leiter die Aufgabe von Franz-Thomas Sonka, der wieder ins Bischöfliche Generalvikariat wechselt. Damit bestätigt die Bistumsleitung den Erfolg des Projektes und bescheinigte dem Kirchenfoyerteam eine unbefristete Fortführung.

2013 Das 10jährige Bestehen wird mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. 
Ende des Jahres übergibt Josef Rauschel die Leitung an Dr. Frank Maier-Hamidi, der das Kirchenfoyer bis zum Oktober 2015 leitet.

2016 Am 1. Februar übernimmt Rupert König die Leitung des Kirchenfoyers und ist wie seine Vorgänger mit der Weiterentwicklung der Citypastoral in Münster beauftragt.

2018 Das Kirchenfoyer ist während des Katholikentages in Münster mit zahlreichen Aktionen beteiligt.

2020 Im Februar 2020 stößt Thomas Kamm als neuer Mitarbeiter zum Team der Hauptamtlichen des Kirchenfoyers.

2021 Das Kirchenfoyer wird grundlegend renoviert und vom Architekturbüro Grimme neu gestaltet.

 

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